
Von Februar bis April 2012 begibt sich Thomas Beckmann in vielen Städten in Deutschland zum 13. Mal auf Benefiztournee für den GEMEINSAM GEGEN KÄLTE E.V. Gerade in unserer krisengeschüttelten Zeit setzt er mit einem neuen Programm ein Zeichen für arme und obdachlose Menschen und verhilft ihrem Schicksal zu mehr Aufmerksamkeit. Tourneedaten-stdte-datum-alphabet
Beckmann stammt aus einer Musik liebenden Düsseldorfer Familie. Sein Urgroßvater war Militärtrompeter und erhielt vom Kaiser für sein schönes Spiel eine silberne Trompete. Sein älterer Bruder Hannes ist Professor für Jazzgeige und unterrichtet in Belgrad und München..
Schon während des Musikstudiums fiel Beckmann durch seine außergewöhnliche Begabung auf und wurde noch als Student zum Solocellisten in verschiedene Berufsorchester verpflichtet. Im Jahre 1980 wurde er Meister-Schüler von Pierre Fournier, der zu den bedeutendsten Cellisten des Jahrhunderts zählte. Fournier vermachte seinem Lieblingsschüler seine umfangreiche Notenbibliothek. Sie ist nicht nur ein Kleinod aufgrund ihres bibliographischen Wertes, sondern insbesondere wegen der darin enthaltenen handschriftlichen Anmerkungen des Altmeisters. Die bedeutende Sammlung steht heute in Beckmanns Zuhause an nicht weniger repräsentativem Orte im Regal: Beckmann lebt in der Wohnung von Clara und Robert Schumann in der Düsseldorfer Altstadt, die ihm die Stadt Düsseldorf ehrenhalber zur Verfügung gestellt hat.
Nach Fourniers Tode im Jahre 1986 trat Beckmann in größerem Maße öffentlich auf. Er unternahm eine Tournee unter dem Namen „Oh! That Cello“, auf der er klassische Sonaten mit kleinen Werken und Stücken Charlie Chaplins kombinierte. Vorausgegangen war eine gleichnamige Platte, die Miniaturen Chaplins für Violoncello erstmalig veröffentlichte.
Beckmann hat im Jahre 2008 seine fünfte CD „Beckmann spielt Cello Vol. II“, mit einer Live-Aufzeichnung aus der Berliner Philharmonie eingespielt, die im Februar 2008 veröffentlicht wurde. Bislang haben alle seine CDs die Hitparaden der Celloliteratur erstürmt: „Oh! That Cello“ und „Short Pieces for the Cello“ wurden in kürzester Zeit in über 50 Ländern zur erfolgreichsten Celloplatte. „Oh! That Cello“ wurde mit dem „Preis der Deutschen Schallplattenkritik“ ausgezeichnet. „Beckmann spielt Cello (Vol I & II)“ sind Live-Mitschnitte der Abschlusskonzerte der Benefiztourneen 2000 und 2006 aus der Berliner Philharmonie.
Von 1986 bis 1991 unternahm Beckmann ausgedehnte Tourneen und trat in zahlreichen großen Konzerten auf. Höhepunkt war das Jahr 1989, in dem er 207 (!) Konzerte bestritt, ein gewaltiges Pensum,darunter eine umjubelte Tour durch die damalige Sowjetunion. Das letzte Konzert im Moskauer Kulturpalast beschrieb die „Moskow Press“ wie folgt: „Viele waren so gerührt, dass sie weinten. Nach der letzten Zugabe ‚Elegie‘ verwandelte sich der Kulturpalast in einen wahren Hexenkessel. Das Publikum sprang auf die Sitze und zerriss das Programm zu Konfetti.“
In Paris trat Beckmann im Dezember 1995 gemeinsam mit seiner Frau, der Pianistin Kayoko Matsushita, im Pariser „Theatre Mac Mahon“ am Champs Elysee auf. Das Konzert war so erfolgreich, dass es zwei Wochen lang mit je zwei Vorstellungen pro Tag wiederholt werden musste. Nach der Rückfahrt von Paris erlitten die Künstler zum Jahreswechsel einen schweren Autounfall. Nicht nur das Auto, sondern auch das wertvolle Guadagnini-Cello („Il Mendicante“) gingen zu Bruch. Beckmann bezeichnet dieses Ereignis als Schlüsselerlebnis, das den Ausschlag dafür gab, das Düsseldorfer Obdachlosen-Hilfsprojekt bundesweit auszudehnen.
„Il Mendicante“ entfaltete seine orchestrale Klangfülle und sein bis in den letzten Winkel tragendes Pianissimo auf der 55-Städte-Tournee 2010 in den größten Kirchen und Konzertsälen Deutschlands: Es erklang anlässlich der Benefiz-Konzerte, in denen der Künstler zugunsten obdachloser Menschen – und 2010 auch für arme und obdachlose Opfer der Erdbebenkatastrophe in Japan – Solo-Suiten von Johann Sebastian Bach spielte. Diese Werke gelten sowohl technisch wie auch musikalisch als Gipfel der Celloliteratur und nehmen in Bachs Schaffen eine Sonderstellung ein. Wegen ihres klaren konstruktiven Aufbaus werden sie auch „Kathedralen aus Klang“ genannt. Ihr meist einstimmiger Gesang führt ein Königreich an Harmonien im Gefolge, auf deren verborgener Grundlage sich ihre Großartige Architektur aufbaut.
Deshalb wird Thomas Beckmann auf seiner neuen Benefiz-Tournee 2012 dem Publikum wiederum eine dieser meisterlichen Solo-Suiten von Bach vorstellen. Flankiert wird dieses Werk von einer der schönsten Barocksonaten für Violoncello, der Sonate in e-Moll von Antonio Vivaldi. Und zum Schluss heißt es wieder: „Oh! That Cello“ von Charlie Chaplin, der in seinen Filmen dem obdachlosen Vagabunden ein Denkmal setzte. Chaplin komponierte die Musik zu seinen Filmen selbst und spielte auch selbst Cello. 1986 entdeckte Thomas Beckmann die Werke Chaplins und veröffentlichte sie auf einer CD, die in kürzester Zeit zu einer der weltweit erfolgreichsten Cello-CDs wurde.
Vielen Menschen ist das Cello als Soloinstrument noch immer kaum geläufig. Dabei hat sein faszinierender warmer Klang ein großes Publikum verdient: Das Violoncello ist mit seinem fünf Oktaven umspannenden Klangregister eines der vielfältigsten und farbigsten Instrumente. Beckmann lässt sein Cello zugunsten obdachloser Menschen erklingen:
„Chaplin setzte dem Vagabunden ein Denkmal. Bach und viele andere Komponisten stellten ihre Musik in den Dienst Gottes. Nun dienen ihre Musik und das Cello den Ärmsten der Armen.“ (Thomas Beckmann)
„Beckmanns Gesang auf dem Cello ist von unvergleichlicher Schönheit. Sein warmer Ton ist zutiefst berührend. Er bewegt sich auf dem Instrument mit faszinierender Geschmeidigkeit und hat eine neue – sehr eigene – Art gefunden, das Cello zu spielen. Er bahnt unserem Instrument einen Weg in die Zukunft.“ (Pierre Fournier)
Der Cellist beginnt sein Konzert mit einer der schönsten Barocksonaten für Violoncello, der Sonate in e-Moll von Antonio Vivaldi. Wegen des großen Erfolges der Benefiztournee 2010 mit den Solo-Suiten von Johann Sebastian Bach wird er eine weitere dieser Suiten aufführen. Danach heißt es zum Schluss wieder: „Oh! That Cello“ von Charlie Chaplin.
Kaum jemand weiß, dass Chaplin nicht nur die Musik zu seinen Filmen komponierte, sondern dass er auch ein talentierter Cellospieler war. 1986 entdeckte Thomas Beckmann die Werke Chaplins und veröffentlichte sie auf einer CD, die in kürzester Zeit eine der weltweit erfolgreichsten Cello-CDs wurde.
Passend zum Anliegen des Künstlers ist „Il Mendicante“, der Bettler, der Name des wertvollen Guadagnini-Cellos, das Thomas Beckmann auf seinen Tourneen begleitet. Dabei sind in der Vergangenheit bereits tausende Menschen in die Kirchen geströmt und haben ihre Anteilnahme zum Ausdruck gebracht. Sein Ziel ist es, das Herz der Menschen zu öffnen für die Not vor der Haustür.
Charlie Chaplin war kein Virtuose, Johann Sebastian Bach kein Entertainer. Zusammen sind sie und die Werke weiterer Komponisten aber ein Symbol für eine Kunst, die das Wichtigste immer wieder neu belebt: Die Liebe zum Nächsten. Thomas Beckmann spielt, erläutert und stellt das Instrument in den Mittelpunkt. Sein Cello bringt das Herz zum Klingen, Beckmanns Stimme das Gewissen. Seine Stimme erklärt, was man tun kann, damit aus dem Gefühl eine gute Tat entsteht. Der Kartenvorverkauf läuft ab 23. Januar 2012 über alle bekannten VVK Stellen und www.gemeinsam-gegen-kaelte.de
„Die Herzen der Menschen mit dem Cello für die Not der Ärmsten erweichen! Die Musik ist eine unbezwingbare Macht des Guten!“ (Thomas Beckmann)
1993-2012: Während Tausende von Menschen zum Düsseldorfer Weihnachtsmarkt strömen, erfrieren zwei obdachlose Frauen in der Altstadt. Der Cellist Thomas Beckmann will dies nicht länger hinnehmen. Er beginnt eine Aktion bei der Schlafsäcke für Obdachlose gesammelt werden. Drei Jahre später gründet er den GEMEINSAM GEGEN KÄLTE E.V., der seitdem bundesweit obdachlosen und armen Menschen in mittlerweile 100 deutschen Städten hilft. Das Projekt steht auf den Säulen der beiden Kirchen und der Stadtverwaltung der beteiligten Partnerstädte. Schirmherren sind die Oberbürgermeister der Kommunen und Ministerpräsidenten der Länder. Rund 1,5 Millionen € spielte der international gefeierte Cellist in mittlerweile über 500 Benefizkonzerten ein. Werden die Zuwächse auf den Konten der lokalen Projektgruppen mit einbezogen, so sind wohl über 4 Millionen € zusammengekommen, um die Not armer und obdachloser Menschen zu lindern.
Unter dem Motto „Mit dem Cello die Herzen der Menschen erweichen“ stößt der Künstler meinungsbildende Prozesse an.
Gründungsschirmherrschaft 1996/97: Bundespräsident a. D. Prof. Dr. Roman Herzog Schirmherr Aktion 2000-02: Bundespräsident a. D. Johannes Rau †
Beirat: Bundespräsident a. D. Dr. Richard von Weizsäcker Arbeitskreis evangelischer Unternehmer Bund katholischer Unternehmer Deutscher Caritas Verband e.V. DGB Bundesvorstand Diakonisches Werk der EKD
Auszeichnungen Lorenz-Werthmann-Medaille Europäischer Sozialpreis Kiwanis-Preis Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland Verdienstorden des Landes NRW Preis der Deutschen Schallplattenkritik Bürgerpreis der deutschen Zeitungen „Bürger des Jahres 2010“ Ehrenmitglied der Robert-Schumann-Gesellschaft, Leipzig „Goldene Pritsche“ Blau-Weiß, Düsseldorf
Spendenkonto: GEMEINSAM GEGEN KÄLTE Commerzbank Düsseldorf, BLZ 300 400 00 Kontonummer: 110 99 66 Als mildtätig und gemeinnützig anerkannt, Finanzamt Düsseldorf StNr. 103/5923/0732 vom 23.12.2010
http://sowa.posterous.com/beckmann-spielt-cello-vivaldi-bach-und-chapli


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